Heute hatten wir schon den 2. Schwarm. Der durfte nun direkt in die Bienenkugel einziehen:
Montag, 28. April 2014
Sonntag, 27. April 2014
Der erste Schwarm 2014
Und da ist er - der erste Schwarm 2014! Und dieser darf morgen in die Bienenkugel einziehen... hoffentlich klappt das alles so... eigefangen ist er jedenfalls schonmal.
Dienstag, 22. April 2014
Die Bienenkugel
...heute stand sie vor der Tür. Super-massiv, sehr präzise gearbeitet und gut durchdacht.
Jetzt hoffe ich auf einen Schwarm und kanns kaum erwarten diesen in die neue Luxus-Behausung einzuquartieren!
Jetzt hoffe ich auf einen Schwarm und kanns kaum erwarten diesen in die neue Luxus-Behausung einzuquartieren!
Sonntag, 13. April 2014
Bienen bei der Arbeit
So, jetzt läßt sich sogar hier im Norden der Frühling nicht mehr wegdiskutieren. Die Schlehen und Pflaumen blühen, der erste Löwenzahn auch und die Kirschblüten platzen quasi in diesem Moment auf.
Auch die Rapsfelder sind schon gelb - was für die Bienen leider in erster Linie bedeutet, dass sie die erste jährliche Giftdosis bekommen - da der Raps nämlich direkt in die Blüte gespritzt wird (gegen den Rapsglanzkäfer). Leider kann ich ihnen nicht verbieten in den Raps zu fliegen, aber ich stelle mein Völker auch nicht gezielt in die Nähe.
Fünf Völkern habe ich die Honigräume in der letzten Woche aufgesetzt. Die anderen brauchen noch etwas. Aber alle sind fleißig am arbeiten und ich denke, dass man jetzzt sagen kann, dass die Verluste des letzten Winters bei 0% liegen!
Fleißige Bienenbei der Arbeit:
Aber auch die Wildbienen-Kolleginnen sind nicht untätig. Kirsche, Pflaume und Johannisbeere in unserem Garten freuen sich über deren Besuch, und wenn kein Frost mehr dazwischen kommt, freuen wiir uns über eine reiche Ernte:
Auch die Rapsfelder sind schon gelb - was für die Bienen leider in erster Linie bedeutet, dass sie die erste jährliche Giftdosis bekommen - da der Raps nämlich direkt in die Blüte gespritzt wird (gegen den Rapsglanzkäfer). Leider kann ich ihnen nicht verbieten in den Raps zu fliegen, aber ich stelle mein Völker auch nicht gezielt in die Nähe.
Fünf Völkern habe ich die Honigräume in der letzten Woche aufgesetzt. Die anderen brauchen noch etwas. Aber alle sind fleißig am arbeiten und ich denke, dass man jetzzt sagen kann, dass die Verluste des letzten Winters bei 0% liegen!
Fleißige Bienenbei der Arbeit:
Löwenzahnpollen sammeln ,
oder Schwarzdornpollen,
Ausruhen,
Beute heimtragen.
Aber auch die Wildbienen-Kolleginnen sind nicht untätig. Kirsche, Pflaume und Johannisbeere in unserem Garten freuen sich über deren Besuch, und wenn kein Frost mehr dazwischen kommt, freuen wiir uns über eine reiche Ernte:
Samstag, 15. März 2014
..noch ein paar Frühjahrsimpressionen
Auch wenn die Temperaturen eher verhalten sind, lassen sich die Bienen nicht abschrecken, sie...
...tragen Pollen ein,..
...holen Wasser an der Tränke,...
und besuchen die ersten blühenden Weiden,...
...tragen Pollen ein,..
...holen Wasser an der Tränke,...
und besuchen die ersten blühenden Weiden,...
Sonntag, 9. März 2014
..und los gehts
Bei dem fantastischen Wetter heute habe ich mich nicht mehr zurückhalten können und den ersten Blick in die Völker riskiert. Vom Brutnest lasse ich dabei jedoch die Finger -solange alles normal aussieht - und das hat es bei 8 von 9 Völkern..
Vergammelte Waben und alte Schwarten aus den unteren Zargen, die um diese Jahreszeit normalerweise komplett leer sind, habe ich aber soweit wie möglich ausgetauscht. Dabei sind schon die ersten umgebauten Rähmchen für den Naturwabenbau zum Einsatz gekommen - mal schauen, ob die Bienen auch verstehen, wie ich mir das so vorstelle... :-)
Das Volk, das 2013 in Klein Parin so gute Erträge gebracht hat, ist leider nicht so toll durch den Winter gekommen - aber so schnell gebe ich natürlich nicht auf. Dafür steht Volk I, in dem ich letztes Jahr von April bis August nicht ein Ei gefunden habe (welches ich nicht selbst vorher reingehangen habe) gut da.
Die Rähmchen mit einem Dreiecksholz ,an dessen Kante die Bienen die Waben anbauen sollen:
Auf dem Sperrmüll hab ich ein tolles neues Speilzeug gefunden:
Die Bienen sammeln fleißig Pollen..
..und Wasser, an der Tränke, die ich Ihnen gebastelt habe. Hier wird Wasser mit einer kleinen Prise Salz auf frischem Moos serviert:
Vergammelte Waben und alte Schwarten aus den unteren Zargen, die um diese Jahreszeit normalerweise komplett leer sind, habe ich aber soweit wie möglich ausgetauscht. Dabei sind schon die ersten umgebauten Rähmchen für den Naturwabenbau zum Einsatz gekommen - mal schauen, ob die Bienen auch verstehen, wie ich mir das so vorstelle... :-)
Das Volk, das 2013 in Klein Parin so gute Erträge gebracht hat, ist leider nicht so toll durch den Winter gekommen - aber so schnell gebe ich natürlich nicht auf. Dafür steht Volk I, in dem ich letztes Jahr von April bis August nicht ein Ei gefunden habe (welches ich nicht selbst vorher reingehangen habe) gut da.
Die Rähmchen mit einem Dreiecksholz ,an dessen Kante die Bienen die Waben anbauen sollen:
Auf dem Sperrmüll hab ich ein tolles neues Speilzeug gefunden:
Die Bienen sammeln fleißig Pollen..
..und Wasser, an der Tränke, die ich Ihnen gebastelt habe. Hier wird Wasser mit einer kleinen Prise Salz auf frischem Moos serviert:
Samstag, 22. Februar 2014
Erste Flüge und neue Wege
Nach einem viel zu warmen Winter - der sich von mir aus jetzt auch nicht mehr weiter um seinen Ruf bemühen muss - sind die Bienen in der letzten Woche bei 9-11 °C zu den ersten Flügen des Jahres 2014 aufgebrochen und haben erste Haselnuss-Pollen gesammelt.
Die Haselnuss ist so gesehen eine der bedutensten Pflanzen für die Bienen, da sie die allererste Pollenversogung des Jahres sicherstellt. Ihr folgen dann die Frühblüher in den Gärten und besonders die Sal-Weide.

Bisher haben alle Völker den Winter überstanden - jedenfalls soweit man das von außen beurteilen kann (vor Mitte März mache ich die Kästen nicht auf). Allerdings hat der warme Winter den Bienen viel abverlangt. Durch die warmen Temperaturen haben viele Völker den kompletten Winter über durchgebrütet, was sich teilweise im Futterverbrauch bemerkbar macht. Vermutlich hat sich dadurch die Varroa-Milbe auch schon vernmehren können, was für das kommende jahr noch das ein oder andere Problem bereithalten könnte! Nachfolgend habe ich in einer Tabelle die Gewichte der Völker im vergangenen Jahr und in diesem Jaher gegenübergestellt:
Die Tabelle zeigt das Kippgewicht in kg - das Gesamtgewicht von Futter, Beute und Bienen ist also der angegebene Wert x 2. Das Gesamtgewicht von Beute (2 Kunststoffzargen + Deckel + Boden), Waben und Bienen beträgt etwa 16,5 kg; wobei Volk 8 in einer Holzbeute sitzt und Volk 10 einzargig überwintert.
Bei der Oxalsäurebehandlung ist besonders Volk 6 dadurch aufgefallen, dass es gar keine Wintertraube gebildet hatte. Der Ableger (Volk 9) hat sich im herbst 2013 noch extrem stark entwickelt und die junge Königin hat ordentlich vorgelegt. Darum ist hier der Futterverbrauch besonders hoch. So lange die Bienen jedoch noch an die im Stock befindlichen Futterreserven rankommen, sollte alles gut gehen. Einen 2. Wintereinbruch wie im letzten Jahr möchte ich jedoch icht wieder erleben.
Neue Wege
In letzter Zeit habe ich mir über das Thema Milbe und Füttern viele Gedanken gemacht. Besonders weil ich gemerkt habe, dass die bisherige Betriebsweise bei 9 Völkern schon einen gewissen Arbeitsaufwand bereithält. Auch der hohe Futterverbrauch ist irgendwie fragwürdig und insbesondere fühle ich mich nicht wohl dabei die Bienen immer mit dem konventionelle Zeug zu Füttern - Biozucker ist allerdings kaum bezahlbar.
Das Thema Milbe ist eh immer präsent. Imkerei besteht mittlerweile eher aus "Milbenmanagement"! Darauf habe ich keine Lust mehr.
Es gibt Imker, die seit vielen Jahren ohne jede Varroabehandlung auskommen (z.B. Michael Bush). Die Theorie dahinter besagt kurz zusammengefasst folgendes:
Ich werde nun also folgendes versuchen:
Neben der besseren Gesundheit soll dadurch auch der Futterverbrauch sinken. Somit kann man die Bienen dann möglichst ohne Zufüttern auf Ihrem eigenen honig überwintern.
Ich bin gespannt, wie das Funktioniert - und werde natülich darüber berichten....
Die Fortsetzung gibts im Post vom 17. Mai.
Die Haselnuss ist so gesehen eine der bedutensten Pflanzen für die Bienen, da sie die allererste Pollenversogung des Jahres sicherstellt. Ihr folgen dann die Frühblüher in den Gärten und besonders die Sal-Weide.

![]() |
| Erste Pollen werden einegetragen. |
![]() |
| Die Haselnuss stellt die erste Pollenversorgung sicher. |
Bisher haben alle Völker den Winter überstanden - jedenfalls soweit man das von außen beurteilen kann (vor Mitte März mache ich die Kästen nicht auf). Allerdings hat der warme Winter den Bienen viel abverlangt. Durch die warmen Temperaturen haben viele Völker den kompletten Winter über durchgebrütet, was sich teilweise im Futterverbrauch bemerkbar macht. Vermutlich hat sich dadurch die Varroa-Milbe auch schon vernmehren können, was für das kommende jahr noch das ein oder andere Problem bereithalten könnte! Nachfolgend habe ich in einer Tabelle die Gewichte der Völker im vergangenen Jahr und in diesem Jaher gegenübergestellt:
Die Tabelle zeigt das Kippgewicht in kg - das Gesamtgewicht von Futter, Beute und Bienen ist also der angegebene Wert x 2. Das Gesamtgewicht von Beute (2 Kunststoffzargen + Deckel + Boden), Waben und Bienen beträgt etwa 16,5 kg; wobei Volk 8 in einer Holzbeute sitzt und Volk 10 einzargig überwintert.
Bei der Oxalsäurebehandlung ist besonders Volk 6 dadurch aufgefallen, dass es gar keine Wintertraube gebildet hatte. Der Ableger (Volk 9) hat sich im herbst 2013 noch extrem stark entwickelt und die junge Königin hat ordentlich vorgelegt. Darum ist hier der Futterverbrauch besonders hoch. So lange die Bienen jedoch noch an die im Stock befindlichen Futterreserven rankommen, sollte alles gut gehen. Einen 2. Wintereinbruch wie im letzten Jahr möchte ich jedoch icht wieder erleben.
Neue Wege
In letzter Zeit habe ich mir über das Thema Milbe und Füttern viele Gedanken gemacht. Besonders weil ich gemerkt habe, dass die bisherige Betriebsweise bei 9 Völkern schon einen gewissen Arbeitsaufwand bereithält. Auch der hohe Futterverbrauch ist irgendwie fragwürdig und insbesondere fühle ich mich nicht wohl dabei die Bienen immer mit dem konventionelle Zeug zu Füttern - Biozucker ist allerdings kaum bezahlbar.
Das Thema Milbe ist eh immer präsent. Imkerei besteht mittlerweile eher aus "Milbenmanagement"! Darauf habe ich keine Lust mehr.
Es gibt Imker, die seit vielen Jahren ohne jede Varroabehandlung auskommen (z.B. Michael Bush). Die Theorie dahinter besagt kurz zusammengefasst folgendes:
- Man hat seit über 100 Jahren Bienen gezüchtet, die größere Wabenzelle bauen als sie das natürlicherweise tun würden (5,5 mm statt 4,6 - 4,9 für die Arbeiterbrut)
- Das führt dazu, dass die Brut weiter außeinander liegt, und es so schwieriger ist die benötigte Temperatur zu halten.
- Dadurch dauert die Entwicklung der Arbeiter-Larven länger.
- Erst dadurch kann die Milber überhaupt die Arbeiterbrut befallen, obwohl sie üblicherweise nur Drohnenbrut befällt, da diese eine längere Entwicklungszeit hat.
Ich werde nun also folgendes versuchen:
- Neue Ableger werden auf kleine zellen umgewöhnt (Mittelwände kann man hier bestellen: Imkerbedarf Muhr).
- Langfristig sollen gar keine Mittelwände mehr zum Einsatz kommen - die Bienen sollen frei bauen können.
- Darüber hinaus werde ich Versuche mit der Bienenkugel starten (bestellt ist sie schon).
- Die Kunsstoffzargen werden nach und nach ausgemustert.
Neben der besseren Gesundheit soll dadurch auch der Futterverbrauch sinken. Somit kann man die Bienen dann möglichst ohne Zufüttern auf Ihrem eigenen honig überwintern.
Ich bin gespannt, wie das Funktioniert - und werde natülich darüber berichten....
Die Fortsetzung gibts im Post vom 17. Mai.
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